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Die Kanaren

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik zwischen rund 27° 38' und 29° 30' nördlicher Breite sowie 13° 22' und 18° 11' westlicher Länge, auf gleicher Breite mit beispielsweise der Sahara, Kuwait und Florida. Es gilt, im Gegensatz zum spanischen Festland, die westeuropäische Zeit.
Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln und sechs Nebeninseln (Lobos, La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste). Einige kleinere unbewohnte Felsinseln sind Anaga, Salmor und Garachico. Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3718 Meter hohe Pico del Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.
Auf den Kanaren herrscht das ganze Jahr ein mildes Klima. Grund dafür sind die kühlen Luft- und Meeresströme (der Nordostpassat und der Kanarenstrom) die wie eine Klimaanlage wirken. Bei geringer Luftfeuchte (55-65%) sinken die Jahresdurchschnittstemeraturen an den Küsten kaum unter 15 Grad und klettern am Tag selten über 30 Grad. Der Atlantik bietet das ganze Jahr durch Badefreuden bei 19-24 Grad Wassertemperatur. Es bleibt im Winter über 11 Stunden und im Sommer über 14 Stunden hell. Bei einem beständigen Azorenhoch scheint die Sonne täglich 6-12 Stunden.

Die Bevölkerung der Kanarischen Inseln ist im vergangenen Jahrhundert stetig angestiegen. Der Trend verstärkt sich weiter, sodass laut spanischem Statistikamt im Mai 2006 die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke überschritten worden ist.
 Das starke Bevölkerungswachstum seit 2000 resultiert hauptsächlich aus Einwanderungen, angeführt von Bürgern aus der Europäischen Union (129.039) und den Ländern Lateinamerikas (77.502). Zur Zeit (2015) haben die Kanaren 2.100.306 Einwohner.


Jede kanarische Insel widerspiegelt ihr eigenes Bild und ihre spezifischen landschaftlichen Reize.

... ist die größte, die anderen überragende (3718 m) Insel. Sie ist die vielfältigste Insel und hat von allen anderen etwas. Sie hält viele landschaftliche Überraschungen bereit.

2.034 km²
888.184 Einwohner
(2015)

... ist die rotbraune, dritthöchste (bis 2000 m) Insel mit weiten gelben Stränden und hohen Dünen, vor allem im Süden. Sie fungiert als Handelszentrum der Kanaren.

1.560 km²
847.830 Einwohner
(2015)

... ist die grüne, schöne Insel (Isla Bonita) mit subtropischer Vegetation, Berge bis 2500 m Höhe aber kaum Strände. Sie gilt als Beispiel für sanften Tourismus.

708 km²
82.346 Einwohner
(2015)

... die zauberhafte Insel ist graugrün, kegelförmig und steil mit abgelegenen Schluchten, ausgedehnten Lorbeerwäldern und 120.000 Palmen. Ein Geheimtipp für Rucksacktouristen.

370 km²
20.783 Einwohner
(2015)

... ist die windige Insel. Sie gilt mit ihren kilometerlangen hellen Sandstränden und Dünenlandschaften an einigen Küstenabschnitten als die goldgelbe Insel.

1.660 km² + 4,6 km² Insel Lobos
107.367 Einwohner (2015)

... ist die schwarze vulkanreichste (Feuerberge - Montañas del Fuego), steinigste und kahlste Insel. Sie hat sowohl dunkle als auch helle Strände und besitzt wenig Flora.

846 km² + 40,9 km² auf 5 Nebeninseln
143.209 Einwohner (2015)

... die eiserne (hierro) Insel ist schwarzgrün, windzerzaust und von herber Anmut. Die kleinste Kanareninsel am westlichen Ende Europas besitzt ein zentrales Hochplateau.

269 km²
10.587 Einwohner
(2015)